BERLIN. Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalitionsverhandlungen hat der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion Peter Felser die Tolerierung einer Minderheitsregierung ausgeschlossen und von Kanzlerin Angela Merkel gefordert, Konsequenzen zu ziehen.

„Wenn eine CDU-Vorsitzende und bisherige Regierungschefin wochenlang keine Koalition zustande bringt, dann kann sie nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, betonte Felser und fügte hinzu: „Wir haben keine Angst vor Neuwahlen, im Gegenteil, aber die können nur die letzte Option sein.“

Der bayerische Bundestagsabgeordnete aus Kempten zeigte sich erleichtert, „dass die Grünen vorerst keine Aussicht mehr auf eine Regierungsbeteiligung haben und dass somit auch eine Zusammenarbeit von Schwarz-Grün im Bund gescheitert ist“, erklärte Felser.