Berlin, 16.10.2018. Gemeinsam mit der Ernährungspolitischen Sprecherin der SPD diskutierten wir am Dienstagmorgen in Berlin zum Thema Ernährung in Schulen und Kitas. Klar ist, dass das Schulessen besonders bei den Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren keine besonderen Anreize mehr bietet. „Das Essen schmeckt nicht!“, ist das weitverbreitete Statement unter den Kindern und Heranwachsenden.

Schwierig ist die Gratwanderung zwischen dem Wollen der Jugendlichen und den Forderungen der Elternschaft nach gesunder Ernährung. Frische Lebensmittel zu verwenden bedeutet aber auch erhöhte Kosten.

Wir plädieren für eine regionale Küche mit einer saisonalen Auswahl an heimischen Produkten.

Eine Wiedereinführung des Schulfaches Hauswirtschaft für alle Kinder wäre sinnvoll, um den Kindern wieder beizubringen, wie man Nahrungsmittel richtig und lecker zubereitet. Auch das ansprechende Anrichten will gelernt sein. Es muss appetitlich  aussehen und alle kindlichen Sinne ansprechen. Hier könnte man durchaus mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ein gemeinschaftlich erarbeiteter Speiseplan erhöht die Akzeptanz und was die Kinder selbst zubereiten schmeckt gleich doppelt gut!