Oberallgäuer Kreisvorsitzender Felser hat vollen Terminkalender und Tausende Kilometer auf dem Tacho / Wahlwerbefilm mit der Drohnen-Kamera

KEMPTEN. Eine positive Bilanz seiner ersten 100 Tage als Bundestagsdirektkandidat im Wahlkreis 256 Oberallgäu hat der Kemptener AfD-Kreisvorsitzende Peter Felser gezogen. Der 47 Jahre alte Unternehmer wurde Anfang November von der Versammlung des rund 100 Mitglieder starken Kreisverbands „Oberallgäu Kempten Lindau“ mit 90 Prozent der Stimmen zum Direktkandidaten gewählt. Seither hat er parteiintern und öffentlich rund 50 Termine absolviert und legte mit seinem Privatwagen mehr als 5.000 Kilometer für politische Zwecke zurück, bilanzierte Felser.

Am Wochenende erst besuchte er den Landesparteitag der AfD in Greding, wo die Aufstellung der bayerischen Liste für die Bundestagswahl vorbereitet wurde. Sieben Monate vor dem Wahltermin am 24. September ist Felser aufgrund der bisherigen Resonanz bei seinen Wahlkämpfen – vom Infostand bis zum Vortragsabend mit prominenten Gastrednern –  optimistisch, ein gutes Ergebnis für sich und seine Partei einzufahren. Es gab größere Veranstaltungen zum Beispiel mit Walter Schwaebsch zum Thema Islam, mit AfD-Experte Peter Boehringer zu Geldsystem, Euro, Bargeldabschaffung und mit dem Berliner-AfD-Chef Georg Pazderski über Sicherheit in Zeiten der Migration. Felser hatte zu einem Neujahrsempfang geladen und hielt Vorträge unter anderem in Regensburg, Deggendorf, Aschaffenburg, Dachau und Nördlingen. Schwerpunkt dabei waren die Lage und Probleme bei Landwirtschaft und Mittelstand. Unterstützt wird er von einem eigenen, ehrenamtlichen Wahlkampfteam, das sich von der täglichen Presseauswertung über strategische Konzepte, Logistik und Organisation um alle Belange für den Wahlkampf kümmert. “Ohne dieses Team wäre das alles nicht möglich – das sind hochmotivierte Mitglieder in einem tollen Team”, so Felser.

Sich selbst und sein politisches Programm präsentiert der AfD-Kandidat auf der eigens eingerichteten Internetseite „www.peterfelser.de“ die bereits Tausende Besucher zählt. „Besonders gern wird mein kurzer Kandidaten-Videoclip angeklickt, auf dem ich von einer Drohne gefilmt kurze Statements zu meinen Zielen abgebe“, betont Felser, der als Unternehmer eine Firma für Filmproduktion betreibt. Der Clip ist auch auf youtube abrufbar, zu sehen ist Felser dort auch mit der Bundessprecherin Frauke Petry.

Von Anfang an baute der AfD-Kandidat seine Öffentlichkeitsarbeit professionell aus und gab mehr als ein Dutzend Pressemitteilungen heraus. Zum Teil auch zu Themen in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des bayerischen Mittelstandsforums der AfD. Mit der Presse-Resonanz ist er bisher zufrieden. „Kritik und Kommentare nehme ich sportlich, aber insgesamt habe ich trotz des allgemein schwierigen Umfelds für unsere Partei auch bei den regionalen Medien zumindest einen Fuß in der Tür“, meint er. Je näher der Wahltermin rücke, desto größer werde auch das überregionale Medieninteresse sein.

Felser freut sich jetzt schon auf Podiumsdiskussionen, bei denen er seinem Gegenkandidaten von der CSU, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Paroli bieten kann. Felser rechnet mit einem lebhaften Wahlkampf und gelegentlichen Störversuchen aus der linken Szene. Er will aber weiter auf Sachargumente und klare Positionierung der AfD-Politik setzen. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören neben innerer Sicherheit und Migrationspolitik die Probleme des Mittelstands und der Landwirte sowie der Naturschutz. So hat er sich auch schon gegen die geplante neue Skischaukel am Riedberger Horn ausgesprochen und dort werbewirksam ein Warnschild in die Wiese gehämmert mit der Aufschrift „Finger weg“. Diese Szene kommt auch in seinem Wahlwerbespot vor.