Bundestagskandidat Peter Felser weist Polit-Kampagnen der Amtskirchen zurück

Der Kemptener AfD-Bundestagskandidat Peter Felser kommentiert aus persönlicher Sicht Kampagnen der Amtskirchen gegen die „Alternative für Deutschland“:

„Es ist schon merkwürdig: Noch zu Franz Josef Strauß‘ Zeiten pflegte der Pfarrer am Wahlsonntag nach der Predigt die Gemeinde zu vergattern, gefälligst eine ‚christliche‘ Partei zu wählen, und meinte damit die mit dem ‚C‘. Heute stellen sich Pharisäer wie der Münchner Kardinal Reinhold Marx öffentlich hin und dekretieren, als Christ könne man auf gar keinen Fall AfD wählen. Amtsmissbrauch ist beides.

„Freilich: Selbst der Dorfpfarrer meiner Kindertage käme heute nicht mehr auf die Idee, eine Wahlempfehlung für die CSU zu geben. Dafür hat die bayerische C-Partei schon zu viele christliche Positionen geräumt, die bei ihr allenfalls noch als Lippenbekenntnisse vorkommen: Keine klare Haltung zu Abtreibung und Euthanasie, Wegducken bei der Islamisierung, ein verwässertes Familienbild, und selbst die neomarxistische Gender- und Frühsexualisierungs-Ideologie findet sich inzwischen in Schul-Bildungsplänen einer CSU-Alleinregierung.

„Als Christ kann ich es gut mit meinem Gewissen vereinbaren, die AfD zu wählen und mich in dieser Partei zu engagieren. Denn zentrale christliche und wertkonservative Positionen, die die anderen Parteien längst aufgegeben haben, finden im breitgespannten Programm der AfD noch ihren selbstverständlichen Platz. Wer sich, wie die AfD, klar gegen Islamisierung, Zwangs- und Kinderehen ausspricht, ein Verbot der frauenverachtenden Burka befürwortet und demonstratives Kopftuchtragen als ideologische Demonstration ablehnt, der verteidigt nicht nur abendländische Werte, sondern auch das christliche Fundament unserer Gesellschaft.

„Bei Kirchenfürsten wie Kardinal Marx hat man allerdings den Eindruck, dass sie auch deswegen dem linksgrünen Zeitgeist so eifrig hinterherlaufen, weil sie sich inzwischen weniger als Glaubenshirten denn als Manager von Sozialkonzernen verstehen, die mit Asylkrise und Sozialbusiness gute Geschäfte machen. Nächstenliebe heißt, selbst mit gutem Beispiel vorangehen und nicht andere mit politischem Druck zu Werken zwingen, die man selbst gern getan sehen möchte. Die Kirchen in Deutschland täten gut daran, wieder Seelsorge statt Politik zu treiben.“