Der Kemptener Bundestagskandidat der AfD Peter Felser fordert eine offensive Auseinandersetzung mit dem importierten muslimischen Antisemitismus in Deutschland. Hintergrund ist der Fall eines 14-jährigen jüdischen Schülers an einer Berliner Gesamtschule, dessen Eltern nach wochenlangem Mobbing gegen ihren Sohn und wiederholten gewalttätigen Übergriffen seiner überwiegend türkischen und arabischen Mitschüler keinen anderen Ausweg sahen, als die Schule zu wechseln.

„Der Fall beleuchtet schlaglichtartig die organisierte Multikulti-Heuchelei in Politik und Medien“, kritisiert Felser. Die Friedenauer Gemeinschaftsschule, die der jüdische Junge zu seiner eigenen Sicherheit verlassen musste, ist Teilnehmer des mit viel Steuergeld geförderten Programms „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Felser findet das grotesk: Eine Schule, deren Schüler zu drei Vierteln aus meist türkischen oder arabischen Einwandererfamilien stammen, brüste sich immer noch mit einem Programm gegen den vermeintlich allgegenwärtigen „Rassismus“ einheimischer Deutscher, die im eigenen Umfeld längst zur Minderheit geworden seien.

Erst nachdem die faktische Vertreibung ihres jüdischen Schülers im englischsprachigen „Jewish Chronicle“ auch international in die Schlagzeilen gekommen sei, habe die Schule mit einer lahmen öffentlichen Stellungnahme reagiert. Auch das ist symptomatisch, meint Felser: Dieselben Leute, die sich aus Opportunismus und Moral-Pharisäertum bei der Multikulti-Ideologie angebiedert haben, ducken sich weg und schweigen erst mal verklemmt, wenn ihnen die Folgen auf die Füße fallen.

Der importierte islamische Antisemitismus sei zur größten Bedrohung für das jüdische Leben in Deutschland geworden. Die Verhältnisse im Nachbarland Frankreich, aus dem immer mehr Juden aus Furcht vor aggressiven muslimischen Parallelgesellschaften nach Israel emigrierten, seien eine ernste Warnung. „Vertuschen und Wegschauen ist keine Option“, kritisiert Felser. Dass „Spiegel online“  sogar die Nationalität der Peiniger des jüdischen Jungen verschweige, sei Teil des Problems. Beim Tagesspiegel werden Ross und Reiter genannt.

„Mit noch mehr Sozialpädagogik wird man muslimischen Antisemitismus nicht in den Griff bekommen“, kommentiert Felser die Ankündigung der Friedenauer Gesamtschule, eine Initiative „gegen Antisemitismus und Islamophobie“ einzuladen. Wer in der islamischen Überlegenheitsideologie befangen sei, werde auch da nur hören, was er hören wolle. Mehr vom selben zu rufen, wenn die „Integrations“-Illusionen platzen, sei ein typisch linker Reflex.

Notwendig sei vielmehr energisches Handeln von Staat und Politik. Solange in der Hauptstadt tausende muslimische Demonstranten antijüdische Parolen brüllen könnten, ohne dass die Staatsgewalt einschreite, würden pädagogische Anti-Mobbing-Workshops keinen Islam-Fanatiker beeindrucken

„Recht und Gesetz müssen wieder für alle in gleicher Weise gelten und ohne Ausnahme durchgesetzt werden“, fordert der Kemptener AfD-Bundestagskandidat. Gegen islamistische Vereine, Verbände und Moscheegemeinden müsse konsequent und nicht nur in symbolischen Einzelfällen durchgegriffen werden. Wer unser Land hasse und seine Gesetze nicht akzeptieren wolle, müsse Deutschland verlassen. Die muslimische Masseneinwanderung müsse beendet werden, um die bereits bestehenden Probleme nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Es sei überfällig, dass sich auch jüdische Vertreter und Organisationen klar in diesem Sinne positionierten.