Kempten. Im Wahlkampf zur Bundestagswahl wird es in Bayern auch eine Themenlinie für Landwirte und eine bäuerliche Landwirtschaft geben. Peter Felser, Direktkandidat der AfD Oberallgäu-Kempten-Lindau und Listenplatzkandidat, stellte zum Wahlkampfauftakt in Ingolstadt ein Plakat für diese Kampagne vor. “Wenn jährlich über 5000 landwirtschaftliche Betriebe ihre Hoftore schließen müssen, dann darf uns das nicht kalt lassen”, so Felser in Ingolstadt.

Vor allem Milchviehbetriebe und Schweinezüchter seien im vergangenen Jahr in ihrer Existenz bedroht worden. Mit dem Wegfall der Milchquote und einer Überproduktion in Belgien, Holland, aber auch in Deutschland waren die Preise in den Keller gerutscht und für viele Betriebe bedeutete das das Aus. Auch wenn sich die Preise etwas erholt haben, sei es nur eine Frage der Zeit, wann es die Milchpreise wieder besonder hart treffe, so Felser.

Für die über 90.000 Betriebe in Bayern müsse es endlich wieder eine Alternative geben. Laut Umfrage von agri experts würden über 17% der Landwirte diesmal die Alternative für Deutschland wählen. Eine zukünftige Agrarpolitk müsse die Subventionen bei Großbetrieben deckeln, die Produktion wieder an die Fläche koppeln, den Mehrwert und die kulturelle Leistung der Bauern wertschätzen und die Abhängigkeit von Brüssel beenden, so Felser.