AfD-Bundestagsdirektkandidat Felser fordert stärkere Überwachung und Ausweisung von Gefährdern

KEMPTEN / MÜNCHEN. Anlässlich der Eröffnung des Münchner Oktoberfestes hat der Kemptener AfD-Bundestagsdirektkandidat Peter Felser ein schärferes Vorgehen gegen islamistische Terrorgefahr gefordert. Vor allem potenzielle Gefährder müssten schneller erkannt, beobachtet und ausgewiesen werden. Derzeit seien den deutschen Behörden rund 700 solcher Personen bekannt, die jederzeit einen Terroranschlag begehen könnten, warnte er und betonte: „Es darf nicht zum Normalzustand werden, dass Volksfeste wie die Wiesn nur noch als Hochsicherheits-Veranstaltungen unter massivem Polizeischutz samt Pollern und Absperrzäunen stattfinden können.

Die leider notwendigen Kontrollen und Sperren beim größten Volksfest der Welt mit sechs Millionen Besuchern zeigten, wie sehr sich das öffentliche Leben durch islamistischen Terror mit Anschlägen wie auf den Weihnachtsmarkt in Berlin bereits verändert habe. Je mehr Migranten aus islamisch geprägten Ländern nach Deutschland kämen, desto größer werde das Gefährdungspotenzial, sagte Felser, der auch auf dem aussichtsreichen Platz sieben der Landesliste für den Bundestag kandidiert. Derzeit leben bereits fünf Millionen Moslems in Deutschland. Eine Studie der R+V-Versicherung habe kürzlich belegt, dass 71 Prozent der Deutschen Angst vor Terrorismus haben und dass 61 Prozent durch die Zuwanderung von Ausländern gesellschaftliche Spannungen befürchten. Solche Sorgen muss die Politik ernst nehmen und darauf reagieren, fordert Felser und warnt davor, so etwas als angeblich diffuse Ängste abzutun.

„Wenn beim Oktoberfest die neue Rekordzahl von sechs Hundertschaften Polizisten im Einsatz sein muss, wenn Rucksäcke verboten sind und alle Fahrer von Lieferfahrzeugen vorher sicherheitsüberprüft werden, wenn Bodycams und Videoüberwachung jeden Besucher im Blickfeld haben, dann ist einem kaum noch nach unbeschwertem Feiern zumute“, findet der Kemptener AfD-Bundestagskandidat. Es müsse wieder ein Zustand erreicht werden, dass sich Bürger im eigenen Land sicher fühlen können. Das gelte für den gesamten öffentlichen Raum wie Plätze, Straßen, Bahnhöfe, Flughäfen, in der U-Bahn oder in Diskotheken. Die Sicherheitsbehörden aller Bundesländer wie auch Europas müssten reibungsloser zusammenarbeiten und Informationen schneller austauschen, sagte Felser. Dafür werde sich die AfD-Fraktion im nächsten Bundestag einsetzen.