Nach Angaben der Bunderegierung (Antwort auf eine kleine Anfrage der AfD zur Personalentwicklung im Staatswald) wurden im Bundesforst im Jahr 2017 neun und im Jahr 2018 acht Beschäftigte für den gehobenen Dienst eingestellt. Der Altersdurchschnitt der Beschäftigten aller Beschäftigungsgruppen habe im Jahr 2018 47,7 Jahre betragen.

Nach Einschätzung der AfD ist die Einstellung von jährlich lediglich 8 Anwärtern für den gehobenen Dienst nicht ausreichend, um die gesteigerten Anforderungen an eine nachhaltige, klimastabile Forstwirtschaft zukünftig bewältigen zu können. Denn bei einem Altersdurchschnitt von rund 48 Jahren ist davon auszugehen, dass allein in den nächsten 5 Jahren ca. 70 Beamte des gehobene Dienstes in den Ruhestand gehen werden.

Insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Herausforderungen beim Waldumbau fordert die AfD daher, dass in den nächsten Jahren jährlich mindestens 14 neue Anwärter für den gehobenen Dienst im Bundesforst in ein Beamtenverhältnis übernommen werden. Anderenfalls ist davon auszugehen, dass sich das ohnehin hohe Durchschnittsalter der Beschäftigten noch weiter erhöhen, und es zukünftig zu schwer kompensierbaren Personalengpässen kommen wird.

Seit 2005 bildet die Bundesforstverwaltung die Sparte Bundesforst der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Sitz der Zentrale ist Bonn. Die ehemals 36 Bundesforstämter wurden zum 1. Oktober 2009 zu 17 Bundesforstbetrieben zusammengeführt. Diese sind wiederum in insgesamt 272 Forstreviere gegliedert.

Quelle: Kleine Anfrage der AfD (Drucksache 19/6725)