Dass die Not der Juden besonders in Deutschland und Frankreich, aber auch in anderen Europäischen Ländern groß ist, belegen immer mehr Umfragen. Die Ergebnisse spiegeln sich aber weitestgehend nicht in der polizeilichen Statistik. Eine Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) bescherte Deutschland ein besonders unheilvolles Bild für den eingewanderten muslimischen Antisemitismus. Bereits fast die Hälfte der Übergriffe auf Juden (41%) wird den Befragten zufolge diesem zugerechnet, Tendenz steigend. Besonders bedenklich: rund 80% der Übergriffe in Europa kommen nicht mehr zur Anzeige, da der Eindruck besteht, „dass eine Meldung nichts bewirken würde“. Rund die Hälfte der jüdischen Deutschen denken bereits darüber nach auszuwandern – eine fatale Entwicklung!

Deshalb freue ich mich besonders über die Gründung der Juden in der AfD (JAfD). Bei der Auftaktveranstaltung der Reihe »Themen der Zeit« referierte Wolfgang Fuhl in den Räumlichkeiten der Bibliothek des Konservatismus zum Thema »Juden in Deutschland heute – gibt es eine Zukunft?«. Fuhl ist ehemaliges Mitglied des Zentralrat der Juden in Deutschland und ist jetzt stellvertretender Vorsitzender der JAfD. Moderiert hat die Vorsitzende des Vorstands der DES, Erika Steinbach. Einer geschichtlichen und soziologischen Darstellung der Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Deutschland folgte eine Diskussion mit zahlreichen Fragen aus dem Publikum, insbesondere zum wachsenden Phänomen des importierten islamischen Antisemitismus.

Die JAfD ist ein wichtiges Sprachrohr der Juden in Deutschland und deren Probleme, die sonst leicht überhört werden. Diesem eingewanderten Antisemitismus muss Einhalt geboten werden, genau wie allen anderen Formen. Doch dazu muss man bereit sein, diesen überhaupt zu erkennen. Die Juden in der AfD unterstütze ich nachdrücklich!

Video mit Wolfgang Fuhl: Juden in Deutschland heute – Gibt es eine Zukunft?

Studie zu antisemitischen Übergriffen in Europa: Juden berichten