Mit dem neuen Fall der Afrikanischen Schweinepest in der Slowakei grassiert die Seuche bereits in 10 europäischen Ländern und kommt uns gefährlich nahe. Die meisten traurigen Fälle wurden aus Rumänien, der Ukraine und aus Polen gemeldet.

Die hochansteckende Viruserkrankung betrifft ausschließlich Hausschweine und Schwarzwild. Nimmt die Erkrankung seinen weiteren Lauf stehen auch für unsere Jäger bedeutende Veränderungen an.

Durch die Freigabe von Jungbachen und der Möglichkeit der ganzjährigen Bejagung versuchen die Jäger bundesweit dem weiteren Anstieg der Schwarzwildpopulation  zu entgegnen. Damit nicht genug, nun kommt auch noch die Gefahr der Einschleppung der tödlichen Seuche hinzu.

Bereits jetzt hat die Jägerschaft einen höheren Aufwand durch die Intensivierung der Bejagung. Es müssen mehr Jagdeinrichtungen (Drückjagdböcke, Kanzeln, Sitze) gebaut werden, dazu werden gut ausgebildete Hunde mit einer herausragenden Fähigkeit in der Nachsuche benötigt.

In den Sperrkreisen (sanitären Sicherheitszonen) darf im Umkreis von 20 Kilometern kein einziges Stück Schalenwild mehr erlegt werden. Wer kommt für den monetären Wertverlust des Revieres in diesen sogenannten „Hotspots“ auf?

Da stellt sich die Frage, wie man den erhöhten Aufwand entschädigen kann. Mehr Wertschätzung der Jäger und der Jagdausübung wäre ein guter Anfang!

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