Berlin, 27.09.2019 Eine solide und ideologiefreie Vorbereitung auf Schadereignisse und einen zukunftsfähigen „Wald mit Wild“. Dafür setzte sich der forstpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Felser, in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag ein.

AfD-Fraktionsvize Felser appellierte an die anderen Parteien, diese generationenübergreifende Aufgabe gemeinsam zu meistern.

Konkret verwies Felser auf den Nationalen Waldgipfel vom 25. September und mahnte eine schnelle Entfernung des Schadholzes aus dem Wald an. Kritik meldete er gegenüber den Regierungsparteien und den Grünen an und kritisierte die Versäumnisse der letzten Jahre scharf. Den Grünen warf Felser ideologische Verblendung und konzeptlosen Aktionismus vor.

Felser forderte eine flächendeckende Beförsterung durch gut ausgebildetes Personal, das vor Ort den Waldumbau erklären und unterstützen kann. Die Unterstützung der Kleinwaldbesitzer durch die Beseitigung bürokratischer Hemmnisse müsse Kernbestandteil einer zukunftsfähigen Waldstrategie sein. Schließlich warb Felser für eine Renaissance des Holzbaus, da nur in Bauwerken CO2 dauerhaft gebunden werden könne. Die Bauvorschriften und –gesetze müssten jetzt angepasst werden.

Abschließend kritisierte der Jäger Felser den vorliegenden Antrag der Grünen wegen des geforderten „nachhaltigen Wildtiermanagements“, also stark erhöhten Abschußraten. Diese Schuldzuschreibung an die Wildtiere sei ein Schachzug, um von den eigenen Versäumnissen abzulenken. „Wald mit Wild – das ist die Lösung! Wer seine Heimat wirklich schützen will… der hilft heute und jetzt dem angeschlagenen Wald.“, so Felser in seiner Rede.

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