In der aktuellen Druckausgabe des Magazins „DER SPIEGEL“ findet sich ein Interview mit Anton Hofreiter (Bündnis 90/ Die Grünen). Dabei geht es um die Problematik der Ansiedlung des amerikanischen Autobauers Tesla in der Gemeinde Grünheide in der Nähe von Berlin.

Angesprochen auf die Problematik, dass in Grünheide zwecks Errichtung der neuen Tesla-Industrieanlagen massiv Kiefernbestände abgeholzt wurden, meinte Hofreiter, der bereits seit 2005 für die Grünen im Deutschen Bundestag sitzt, wörtlich: „Im Fall Tesla halte ich es für richtig, dass gerodet wird. Man muss unterscheiden zwischen einem artenreichen, vielfältigen und deshalb ökologischen Wald und einer Kiefernplantage. In Grünheide haben wir es mit Letzterem zu tun.“

Hier zeigt sich – ähnlich wie im Fall der Windkraft – die linksgrüne Doppelmoral mal wieder in Reinkultur: Sich einerseits als „Naturschützer“ aufspielen, andererseits, wenn es konkret wird, die eigenen Grundsätze zugunsten von ideologischen Prestigeprojekten über den Haufen werfen.

Dazu sagte Peter Felser, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und forstpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion:

„Dass sich der „Vorbild-Ökologe“ Anton Hofreiter skrupellos vor den Karren der amerikanischen Autoindustrie spannen lässt, ist das eine. Erschreckend ist darüber hinaus, mit welch dümmlicher Arroganz die märkische Kiefer hier als generell „unökologisch“ und minderwertig dargestellt wird. Dabei weiß jeder Fachmann, dass gerade vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen die Kiefer auch zukünftig von großer waldbaulicher Bedeutung sein wird.“