Im Sommer 2018 hat der Deutsche Bundestag die Enquete-Kommission ,,Künstliche Intelligenz“ einberufen, die die gesellschaftlichen, rechtlichen, sozialen und ökonomischen Folgen dieser Technologie abschätzen soll. Mit Joana Cotar, Jörg Schneider, Dr. Marc Jongen und mir als dem Obmann dieser kleinen Gruppe ist auch die AfD-Bundestagsfraktion mit vier Abgeordneten in diesem überfraktionellen Gremium vertreten.

Was genau unter KI zu verstehen ist, ist in der breiten Öffentlichkeit oft unklar und umstritten. In der Fachwelt bezeichnet Künstliche Intelligenz den Versuch, bestimmte Entscheidungsstrukturen des Menschen nachzubilden, indem etwa ein Computer von Menschen so gebaut und programmiert wird, dass er relativ eigenständig komplexe Aufgaben bewerkstelligen und Probleme lösen kann. Dies gelingt durch die Erfassung, Verarbeitung und Analyse von vielen Daten. Komplexe KI-Anwendungen werden z.B. in medizinischen Diagnosesystemen, bei automatischer Gesichtserkennung, in Navigationsgeräten, Online-Übersetzungswerkzeugen oder multifunktionellen Haushaltsrobotern verwendet.

Künstliche Intelligenz ist also längst eine Gegenwartstechnologie und alle Prognosen sprechen dafür, dass sie in Zukunft das private wie das öffentliche Leben weiter stark verändern wird.

Es ist darum nur sinnvoll und richtig, wenn sich die Enquete-Kommission KI des Deutschen Bundestags nun an eine breite Öffentlichkeit wendet und alle Bürger dazu einlädt, vom 10. März bis zum 5. April ihre Gedanken, Hoffnungen, Wünsche und Befürchtungen im Blick auf Künstliche Intelligenz in einem Online-Dialog auszusprechen und mitzuteilen.

Ich finde, das ist eine genauso seltene wie tolle Möglichkeit zur direkten Demokratie und echte Chance für eine wirkliche Beteiligung unserer Bürger an politischen Prozessen auf Bundesebene.  

Mitmachen geht ganz einfach:

Geht auf Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ , registriert Euch und diskutiert mit! So können Eure Anregungen und Gedanken zur KI in die politische Arbeit einfließen.

Die Ergebnisse dieses Online-Dialoges werden dann auf einem öffentlichen Symposium im Mai der Öffentlichkeit präsentiert und dort mit Vertretern der Enquete-Kommission diskutiert.