Während das öffentliche und wirtschaftliche Leben durch die gegenwärtigen Ausgangs-beschränkungen im Moment massiv eingeschränkt sind, verlagern sich sowohl Arbeitsprozesse als auch die freizeitliche Gestaltung wie von selbst in den digitalen Raum:

Videokonferenzen ersetzen die gewohnte Kommunikation am Arbeitsplatz, Streamingdienste ermöglichen entspannte Filmabende oder Musikgenuss ganz ohne Kino- oder Konzertsaalbesuch, Lernvideos und Wissens-Apps helfen in der Zeit des Schulausfalls, dass unsere Kinder auch von zu Hause weiter am Ball bleiben. 

Was grundsätzlich eine die gegenwärtige Lage erleichternde Wirkung hat, birgt aber für uns alle auch solche Gefahren, die von Seiten der Landes- wie Bundesregierung bislang kaum in die öffentliche Diskussion eingebracht worden sind.

Gerade in dieser Zeit versuchen Cyber-Kriminelle, aus der allgemeinen Verunsicherung und dem Informationsbedarf zu Corona Kapital zu schlagen, indem sie etwa mit Corona-Bezug versehene falsche E-Mails vermeintlicher Banken und Institutionen versenden, in denen Nutzer dazu aufgefordert werden, persönliche Daten freizugeben.

Auch den Online-Handel mit gegenwärtig stark nachgefragter Schutzbekleidung und Atemmasken machen sich Kriminelle zu Nutze, indem sie die bestellte gar Ware nicht oder unbrauchbare Ware liefern.  

Genauso gilt es, bei Anbietern von Video-Software und Streamingdiensten genauer  hinzusehen, um Gefahren wie Kreditkartenbetrug, Datenklau, Passwortdiebstahl und die Verbreitung von Schadstoffsoftware zu vermeiden.

Ich bin in dieser Lage froh, dass wenigstens das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) über besondere, aktuelle Gefährdungen im digitalen Raum informiert und hilfreiche Verhaltenstipps für die Nutzung in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen gibt.

Kommt auch im digitalen Raum alle gut und schadlos durch diese Zeit!