Augsburg, 31.07.2020. Bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung des AfD Kreisverbandes Augsburg-Land forderte der Bundestagsabgeordnete Peter Felser die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. Er verurteilte scharf das Vorgehen gegen einen Bundeswehr-Oberstleutnant (Marcel B.) nach einem Panorama-Bericht: “Wenn sich Vorgesetzte und Politiker nicht mehr hinter ihre Soldaten stellen und eine mediale Pranger-Aktion nicht abwehren, dann zerstört das nachhaltig die Motivation der Soldaten”, so Felser.

In seinem Vortrag “Ausverkauf Bundeswehr” wies Felser auf die teilweise katastrophale materielle Situation der Streitkräfte hin. Bei seinem Besuch vor Ort bei den Soldaten im Kundus konnte er die Abhängigkeit von ausländischen Partnern selbst erleben. Felser ging in seinem Vortrag auch auf den Untersuchungsausschuss gegen von der Leyen ein und versicherte, dass die größte Oppositionsfraktion im Bundestag da weiterhin dranbleibe bis die dubiosen Beraterverträge aufgeklärt seien.

Ausdrücklich stelle er sich hinter die KSK-Soldaten, der einzigen Eliteeinheit der Bundeswehr mit weltweit hohem Ansehen: “Die Auflösung und die Versetzung unserer erfahrenen Kämpfer aus der 2.Kompanie der KSK ist nicht hinnehmbar”, so Felser. Geradezu ungeheuerlich seien die Aufrufe des Militärischen Abschirmdienstes zur Denunziation von Kameraden. In den vergangenen Wochen seien viele Soldaten auf ihn  zugekommen, die einen unbeschreiblichen Druck im Dienst erfahren hätten, so Felser.

Ebenso sprach Felser, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender ist, über die Arbeit im Fraktionsvorstand und die Vorbereitung einer Strategie für den Herbst. “Das Virus ist nur der Auslöser – wir müssen jetzt unseren Bürgern die Wahrheit sagen über die tiefgreifenden Auswirkungen der unverhältnismäßigen Maßnahmen des Lockdowns von Söder und Merkel”, so Felser. Die Sommerpause werde genutzt, um sich intensiv auf dieses Szenario vorzubereiten. Zahlreiche Zuhörer nahmen im Anschluss die Gelegenheit wahr, Fragen zu stellen. “Jetzt weiß ich wieder, warum ich in der AfD bin”, meinte am Ende ein älteres Parteimitglied zufrieden zum Verlauf des Abends.