Bundesweiter Warntag: Kaum einer hat etwas davon mitbekommen. Die Koordination hat hinten und vorne nicht geklappt, es war ein einziger Reinfall. Hören konnten viele auch deshalb nichts, weil die Sirenen z.B. in München seit Jahren nach und nach abgebaut wurden. Und das wusste man vorher nicht?

Hier herrscht dringender Handlungsbedarf! Aber nicht nur im Warnsystem. Meine Anfragen an die Regierung haben durchweg ergeben, dass der Bereich Katastrophen- und Bevölkerungsschutz seit Jahren sträflichst vernachlässigt wurde.

Es sind zum Beispiel keine Übungen geplant, bei denen das Zusammenwirken der Bundeswehr mit zivilen Stellen, wie z.B. Krankenhäusern, Polizei oder Verwaltung, bei einem Krisenfall trainiert wird. Außerhalb des Internets sind für die Bürger keine Informations- oder Weiterbildungsmaßnahmen über Katastrophenschutz und Gesamtverteidigung geplant.

Wenn große Teile unserer Bevölkerung von der Versorgung abgeschnitten sind, kann die Versorgung aus Reserven nur ungenügend sichergestellt werden. Die Bundesregierung hat entschieden, dass Schutzbauten, also Bunker, sowieso keinen Schutz bieten. Deshalb ist auch nicht geplant, Schutzbauten bereitzustellen.

Und jetzt klappt es nicht einmal mehr die Bevölkerung flächendeckend vor Gefahren zu warnen. Notfallvorsorge geht anders!