Wenn ein Michael Fäßler die CSU verlässt, dann muss etwas Ernstes vorgefallen sein. Und so ist es auch. Die rücksichtslose Corona-Politik der CSU-Landesregierung treibt unser regionales Gastgewerbe sehenden Auges in die Pleite. Wirten, Hoteliers und verschiedensten Event-Veranstaltern geht die Luft aus. Unzählige Arbeitsplätze sind in Gefahr. Fast jede Familie ist irgendwie betroffen. Und dabei geht es keineswegs nur um eine zeitweilige Krise, sondern um das finale Aus für hunderte traditionsreiche Familienbetriebe. Geben Sie auf, ist es vorbei. Niemand wird diesen abgeschnittenen Faden wieder aufnehmen.

Selbst die versprochenen üppigen staatlichen Hilfen werden hieran kaum etwas ändern. Wenn der gesamte Tourismus-Markt zusammengebrochen ist, lässt er sich nicht mit Subventionen über Nacht wieder errichten. Das dauert genauso lange, wie die bisherigen Strukturen gewachsen sind: Generationen! Und hinzu kommt: auch die staatlichen Fördergelder müssen von irgendwem bezahlt werden. Wir alle wissen, aus welcher Brieftasche das Geld genommen wird. Es sind unsere Einkommen der nächsten Jahrzehnte, die mit zusätzlichen Corona-Steuern noch mehr beschnitten werden. Was denkt sich München, was denkt sich Söder dabei? Das Land ächzt und die Last wird immer größer. So darf es nicht weitergehen.

Bereits zur konstituierenden Sitzung des Kreistages habe ich in meiner Rede gesagt: „DIESE Corona-Politik wird diesen Landkreis verändern.”

Hotelchef Fäßler verlässt CSU