Das monatelange Berufsverbot in Deutschland war von Anfang an ungerechtfertigt. Es gab und gibt keine Belege, dass beim Einkaufen unter Einhaltung der Hygieneregeln ein erhöhtes Corona-Risiko besteht. Warum ein Mode- oder Elektronikgeschäft gefährlicher sein soll, als ein Discounter, der teilweise dieselben Produkte vertreibt, versteht niemand. Darum ist es richtig, dass der Handel nun gegen die willkürlichen Schließungen klagt.

Die hilflose Verbotspolitik der Bundesregierung darf nicht zum dauerhaften Verlust unzähliger Arbeitsplätze führen. Die Folgen für die Betroffenen, ihre Familien und die zusätzlichen Lasten für die Sozialkassen wären fatal. In Addition mit den Staatshilfen für die Unternehmen würden sie eine unleistbare finanzielle Belastung auf unsere Kinder und Enkel abwälzen. Das ist absolut unverantwortlich und muss verhindert werden.