Brandrede für Demokratie geht viral

Brandrede für Demokratie geht viral

Mit seinem öffentlichen Plädoyer gegen ein AfD-Verbot sorgte der bekannte Kolumnist Harald Martenstein am Samstag nicht für einen Paukenschlag – sondern für einen fulminanten Weckruf gegen das Ende der Demokratie! Seine Brandrede für die Demokratie geht viral.

Im Netz es hagelte es sogleich millionenfache Klicks und überwältigendes Lob – und zwar von ALLEN Seiten.

Bravo, Harald Martenstein!

Dabei erinnerte die bizarre Veranstaltung „Prozess gegen Deutschland“ am Hamburger Thalia-Theater zunächst in unguter Weise an das links-woke Medien-Ärgernis der Correctiv-Sekte vor gut einem Jahr. Dass daraus nichts wurde, dafür sorgte eben Martenstein, dessen Einladung die links-woken Veranstalter dieses schrägen Real-Theaterstücks inzwischen vermutlich bitter bereuen.

Was Martenstein den AfD-Hassern und Moralkommandos der „politischen Mitte“ nicht nur ins Stammbuch schrieb, sondern kräftig hinter die Hinter die Ohren tätowierte, hatte es tatsächlich in sich!

Und so war aus den Publikumsreihen der versammelten links-woken Meute minutenlang niemand auch nur zu einem „Piep!“ fähig. Bis schließlich die ganz besonders schmerz- und verstandsbefreiten von den billigen Plätzen mit letzter Kraft „Buhh!“ blökten. Was sollten diese Leute, die vermutlich voller Exekutions-Vorfreude überpünktlich erschienen waren, auch sonst ausrichten gegen Martensteins verbale Wirkungstreffer?

Nicht nur die Geschichte hatte Martenstein dabei auf seiner Seite, als er an düstere Zeiten erinnerte, in denen die Demokratie in Deutschland gerettet werden sollte – und sie stattdessen eben unter dieser Begründung abgeschafft wurde! Auch die Zahlen, die er anführte, lügen nicht: Aktuell wählen im Westen Deutschlands 20 Prozent die AfD, im Osten sind es sogar rund doppelt so viele – 35 bis 40 Prozent! Wenn diese großen und noch wachsenden Teile der Bevölkerung für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen sollten, warnte Martenstein, drohe mit einem AfD-Verbot das Ende der Demokratie!

Als sich die Ersten Buh-Rufer im Publikum hörbar ertappt fühlten, holte Martenstein bereits zum nächsten Schlag aus: „Sie wissen, dass Sie nicht das Vierte Reich verhindern, sondern dass Sie lediglich Ihren politischen Konkurrenten ausschalten wollen.“ Treffer, versenkt!

Was dann im Publikum einsetzte, hat der Publizist Botho Strauß einmal den „anschwellenden Bocksgesang“ genannt. An diesem Abend war es die blökende Kapitulation einer entlarvten Meute, die nur noch „Buh!“ machen konnte. In Deutschland hat sie ebenso keinen Platz wie ein AfD-Verbot. Bravo, Harald Martenstein!

Hier geht’s zur Rede von Harald Martenstein.

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