Unsere Wälder erfüllen vielfältige Funktionen und Aufgaben. Neben der Erholung und dem Schutz der Biodiversität dienen sie auch der nachhaltigen Holznutzung.
Doch in den letzten Jahren hat sich eine ausgeglichene Balance dieser Waldfunktionen immer weiter in Richtung Nutzungsverzicht verschoben. Man denke beispielsweise an die sogenannte „Urwaldoffensive“ der Partei Bündnis90/Die Grünen, die einen Nutzungsverzicht von 10 Prozent der Wälder vorsieht.
Und nicht nur das: einige „grüne“ Akteure fordern, dass die in den letzten Jahren aufgrund der Trockenheit abgestorbenen Wälder nicht aktiv wieder aufgeforstet, sondern vielmehr sich selbst überlassen werden. Sogar das Käferholz soll im Wald verbleiben.
Holzbauoffensive statt Urwaldoffensive
Doch ein immer weitergehender Nutzungsverzicht bzw. die Abkehr von der Forstwirtschaft wäre kontraproduktiv. Vielmehr müssen wir dafür sorgen, dass zukünftig wieder eine ausgeglichene Balance der Waldfunktionen gewährleistet wird. Denn die nachhaltige Nutzung von heimischem Holz ist die beste Option zur Substitution von energieintensiveren Materialien wie Stahl und Beton. Daher unterstützen wir als AfD auch seit Jahren die Holzbauoffensive, nicht nur im ländlichen Raum, sondern gerade auch im städtischen Wohnungsbau.
Auf keinen Fall dürfen die gleichen Fehler wie in der Landwirtschaft begangen werden!
Meine Rede im Bundestag vom April 2021 zum Thema Klimastabiler Wald
„Forst, Kultur, Heimat“: Forst- und jagdpolitisches Leitbild der AfD-Bundestagsfraktion