Bunker-Boom in Deutschland

Bunker-Boom in Deutschland

Wer es sich leisten kann kauft einen Bunker. Ab rund 100.000 Euro bekommt man die Basisausstattung mit Panzertür und Trockentoilette. Seit dem Krieg in der Ukraine explodiert die Nachfrage nach eigenen Schutzräumen. Wer es sich nicht leisten kann beschränkt sich auf das Hamstern von Lebensmitteln. Ob das sinnvoll ist oder nicht, da scheiden sich die Geister. Das tut dem Bunker-Boom in Deutschland keinen Abbruch.

Mangelndes Vertrauen in die Regierung

Aber eines ist klar: dass die Menschen das tun, hat klare Ursachen. Aber diese liegen nicht nur im bereits seit 4 Wochen andauernden Krieg in der Ukraine. Diese Entwicklung spiegelt das mangelnde Vertrauen in unsere Regierung wieder. Auch wenn ich gerne etwas zur Entspannung beitragen würde: allein auch mir fehlt der Glaube, dass diese Regierung etwas zum Besseren wenden wird. Zu ihrer Verteidigung sei gesagt: auch 16 Jahre Merkel und schon davor wurde der Katastrophenschutz in Deutschland klein geschrieben. Sehr klein!

Mangelhafte Vorsorge bei Katastrophenlagen
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Felser hat bereits 2019 aufgedeckt: Mangelhafte Vorsorge des Bundes bei Katastrophenlagen
Gendern wichtiger als Warnen

Auch ohne Krieg, es gibt genauso zivile Krisensituationen, in denen ein funktionierender Katastrophenschutz wichtig ist. Das Hochwasser im Ahrtal hat uns das eindrücklich vor Augen geführt. Diese Katastrophe hat 134 Menschen das Leben gekostet. Das Versagen der Verantwortlichen war beispiellos, der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe bringt immer mehr Einzelheiten ans Licht. „Bitte noch gendern.“ Die damalige grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel, setzte so ihre Prioritäten. Heute ist sie Bundesfamilienministerin…

Noch heute kämpfen die Menschen dort gegen das noch immer vorherrschende Chaos. Viele haben noch immer kein Wasser, kein Gas, keine Heizung, keine Küche, kein Bad. Trotzdem wurde der Katastrophenfall vergangenes Wochenende aufgehoben. Ohne die zahlreichen privaten Initiativen sähe es noch schlimmer aus.

Nein, in diese Ministerriege habe auch ich kein Vertrauen! Der Bunker-Boom in Deutschland und die Selbstvorsorge sind nachvollziehbar.

Katastrophale Krisenvorsorge bereits 2019 aufgedeckt

Im Februar 2019 habe ich eine Anfrage zur „Landesverteidigung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ gestellt. Die Antwort war ernüchternd. Es sind keine Übungen geplant, bei denen das Zusammenwirken der Bundeswehr mit zivilen Stellen, wie z.B. Krankenhäusern, Polizei oder Verwaltung, bei einem Kriegs- oder Krisenfall trainiert wird. Außerhalb des Internets sind für die Bürger keine Informations- oder Weiterbildungsmaßnahmen über Katastrophenschutz und Gesamtverteidigung geplant.

Wenn große Teile unserer Bevölkerung von der Versorgung abgeschnitten sind, kann die Versorgung aus Reserven nur ungenügend sichergestellt werden. Die Bundesregierung hat entschieden, dass Schutzbauten, also Bunker, sowieso keinen Schutz bieten. Deshalb ist auch nicht geplant, Schutzbauten bereitzustellen. Wen wundert es also, dass die Menschen selbst aktiv werden.

Peinliche Pannenserie

Am 10. September 2020 fand erstmalig seit der Wiedervereinigung Deutschlands ein bundesweiter Warntag statt. Es war ein einziger Flop. Kaum einer hat überhaupt mitbekommen, dass er stattgefunden hat. Die Sirenen heulten nicht, auf den Warn-Apps NINA und KATWARN kamen die Meldungen mit einer halben Stunde Verspätung an. Die Koordination klappte hinten und vorne nicht. Auch darüber habe ich bereits berichtet.

Bevölkerungsschutz. Jetzt!

Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert deshalb ein sofortiges und radikales Umdenken im Bevölkerungsschutz: Das heißt, vorhandene Konzepte endlich umsetzen und Planungslücken umgehend schließen! Gender-Gaga-Projekte oder Dienststellen für Political-Correctness, ohne echten Nutzen für die Gesellschaft, auflösen. Das gesparte Geld in die dringend notwendigen staatlichen und zivilen Stellen zur Krisenvorsorge fließen lassen. Der Mensch muss wieder wichtiger sein als irgendein linksgrüner Zeitgeist.

Bunker-Boom in Deutschland: Kriegsangst löst starkes Interesse nach privaten Schutzbunkern aus

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