Brüssel sorgt sich um seinen Zahlmeister

Deutschland als Zahlmeister der EU

Deutschland ist heruntergewirtschaftet – traurig, aber wahr. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Während sich die anderen Länder in Europa schneller erholen als erwartet, entpuppt sich Deutschland zunehmend als Bremsklotz. Das bereitet den Herrschaften in Brüssel natürlich Sorgen. Deutschland ist der größte Nettozahler der EU. Doch Deutschland als Zahlmeister der EU gerät selbst immer mehr ins Hintertreffen.

Der Brüsseler Umverteilungsladen funktioniert nur, solange Deutschland zahlen kann. Umso mehr, seit die Briten als zweitgrößter Nettozahler raus sind. Und der milliardenschwere sogenannte Wiederaufbaufonds der EU ist eher dafür geeignet die deutsche Souveränität weiter abzubauen als irgendetwas aufzubauen.

Die Stimmung in den Chef-Etagen der deutschen Unternehmen verschlechterte sich Ende Oktober zum 4. Mal in Folge. Lieferengpässe und Produktionsausfälle verschärfen die Versorgungskrise zunehmend. Diese Warnsignale aus der Wirtschaft müssen endlich ernst genommen werden!

WELT: „Deutschland wird zum Bremsklotz in Europa“

Die extreme Globalisierung wird zur Wachstumsbremse

Eine Industrie, mit globaler Vernetzung und einer markanten Exportwirtschaft. All diese Faktoren werden jetzt zur Wachstumsbremse. Mehr Renationalisierung – nicht nur in der Landwirtschaft – wäre von Nöten. Deutschland muss sich endlich wieder auf seine Kernkompetenzen rückbesinnen. Hohe Innovationsfreude, ein leistungsstarker Mittelstand und kraftvolle Wirtschaftszentren.

Immer mehr Länder schützen ihre eigene Wirtschaft. Dieser wachsende Protektionismus erschwert den Außenhandel der deutschen Unternehmen zusehends. Dem muss Deutschland etwas entgegensetzen. Doch das Vertreten eigener, nationaler Interessen ist auch bei der neuen Regierung nicht zu erkennen.

Nun sorgt sich Brüssel um Deutschland als Zahlmeister der EU.

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