Die Menschenfeindlichkeit in der Massenmigration

Die Menschenfeindlichkeit in der Massenmigration

Dr. Parag Khanna weissagt eine „Große Migration“: Diese Theorien des als Migrationsexperte geltenden Khanna halte ich für zutiefst unmenschlich. Jeder Mensch, gleich welcher Herkunft, wird von diesem „Experten“ als finanzielles Objekt auf dem globalen Verschiebebahnhof gehandelt. Dabei wird der Mensch auf seine rein materiellen Bedürfnisse reduziert: Wohnung, Nahrung und im Alter die rein mechanische Versorgung. Die tatsächliche Menschenfeindlichkeit in der Massenmigration spiegelt sich dabei in Aussagen wider, die geprägt sind von Gefühllosigkeit, sozialer Kälte und maximaler Respektlosigkeit.

Erschreckendes Narrativ, das unter die Haut geht

In Khannas schöner neuen Welt kümmern sich Krankenschwestern von den Philippinen um Deine Eltern in Dresden. Inzwischen kannst Du selbst mit gutem Gewissen als Millennial [1] im hippen Berlin feiern. Dabei fabuliert er vom Krieg um die philippinische Krankenschwester. Irre! Völlig ausgeklammert wird hier jegliche Form von gefühlsmäßiger Bindung, wie sie üblicherweise in Familien und auch im Freundeskreis gepflegt werden. Folgende Doppelbödigkeit ist kaum mehr zu toppen: Wegen der Klimakrise sollen sich die Millennials verantwortlich, ja sogar schuldig fühlen. Im Umgang mit ihren Eltern oder Großeltern dürfen sie gerne jegliches Verantwortungsbewusstsein abschütteln wie ein begossener Pudel das Wasser.

Übersetzter Auszug: „[…] die Europäer, so Khanna, […] sollten wollen, dass ihre Eltern eine philippinische Krankenschwester in Dresden haben, damit sie mit gutem Gewissen als Millennials in Berlin leben können. […] Entscheidend ist, dass die jungen Menschen von heute – Millennials und die Generation Z [2] – die Migration im Großen und Ganzen befürworten, wenn auch oft aus egoistischen Gründen, da sie auch ein Leben wollen, in dem sie sich weltweit bewegen und arbeiten können.“ […] Junge Menschen aus dem Westen, die sich wegen der Rolle ihrer Länder in der Klimakrise „schuldig“ fühlen, werden sich der Migration von Klimaflüchtlingen wahrscheinlich nicht widersetzen.“

Jeder Mensch verdient ein Leben in Würde


Jeder Mensch verdient ein Leben in Würde

Diese kruden Theorien kann man nicht unwidersprochen stehen lassen. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ihn auf rein materielle Bedürfnisse zu reduzieren, wird ihm in keiner Weise gerecht. Ein Gefühl der Sicherheit, Liebe und Gemeinschaft, Respekt und Anerkennung, ebenso wie kulturelle Neigungen. Wer dem Menschen das abspricht, nimmt ihm seine Menschenwürde. Wir sehen den Menschen ganzheitlich: verwurzelt, mit eigener Identität und einem Recht auf Heimat und soziale Nähe.

„Die große Migration“

Dr. Parag Khanna ist der Teil der wichtigsten Think-Tanks in der westlichen Welt. Er beschreibt, was im Mainstream sonst immer nur als rechte Verschwörungstheorie abgetan wird: den Bevölkerungsaustausch. In einem Interview mit der schottischen Zeitung „The Herald“ attestiert er der westlichen Welt eine “asiatische“ Zukunft. Dabei verwendet er so drastische Begriffe wie „Bräunung“ oder „Rassenmischung“. Laut ihm werden wir in der Zukunft immer weniger Kinder mit weißer Hautfarbe sehen und stattdessen werden immer mehr dunkle Gesichtszüge die Städte Europas kennzeichnen. Da könne man auch nichts dagegen machen, denn das „ist alles Teil der schönen, tiefen Flut der Geschichte und der Demografie.“ Diese Entwicklung bezeichnet er als „The Great Migration“. Seine Ausführungen machen einem die ungeheuerliche Menschenfeindlichkeit in der Massenmigration bewußt.

„Big Brexit in the sky“

Migrationskritische Bewegungen wie AfD oder FPÖ fürchtet er übrigens nicht. Die älteren Generationen Europas, die noch etwas gegen den Austausch ihres Volkes einbringen könnten, sind nämlich unterwegs „for the Big Brexit in the Sky“. Er freut sich also über das baldige Sterben der noch hierlebenden, autochthonen Bevölkerung. Für Khanna ist das auch der Grund, warum der Westen Migrationspolitik endlich im Sinne von Angebot und Nachfrage betrachten sollte.  Das Thema „Identität“ tut er als engstirnig ab. Statt Kultur, Geschichte und Heimatverbundenheit soll also in Zukunft schnöde der Markt darüber bestimmen, wer in unser Land darf und wer nicht. Wäre es allerdings allein der freie Markt, der die Migration regelt, wären heute die meisten Migranten gar nicht im Land.

Fataler Irrweg

Khanna ist mit seinen Aussagen unbestritten am Puls der Zeit. 2019 hatte bereits ein Viertel der in Deutschland Lebenden einen Migrationshintergrund. Und je jünger die Alterskohorte wird, desto größer wird der Anteil. Dazu kommt die seit 2015 anhaltende Massenmigration nach Europa. Der Begriff „The Great Migration“ trifft diese Entwicklung also ganz gut. Dass dieser Trend aber nichts Positives ist, sieht man am bisherigen Ergebnis.

Zivilisationen und Kulturen

Zivilisationen und Kulturen entwickeln und ändern sich, allerdings im Laufe von Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden. Die ungebremste Massenmigration bedeutet jedoch das Ende der europäischen Zivilisation innerhalb weniger Jahrzehnte. Da hält der Mensch nicht mit. Sie wird befeuert durch künstliche Pull-Faktoren [3] wie kostenloser Rundum-Versorgung ohne Gegenleistung. Für Asylsuchende ist diese Hilfe selbstverständlich und in der Regel auch nur vorübergehend. Bei gewollter dauerhafter Umsiedlung ein fataler Irrweg. Die Massen, die diesen Verlockungen folgen, kann Europa, kann ein bereits jetzt dicht besiedeltes Land wie Deutschland nicht schadlos aufnehmen.

Corona hin oder her, Migration ist und bleibt das entscheidende Thema unseres Jahrhunderts. Wir wollen unseren Kindern und Enkeln eine sichere Zukunft ermöglichen. Unsere Eltern und Großeltern haben ein Recht auf einen ruhigen Lebensabend mit vertrauten Gesichtern. Dafür haben sie ein Leben lang gearbeitet.

Deshalb müssen wir alles daransetzen, diesen Trend umzukehren. Wir müssen die Menschenfeindlichkeit in der Massenmigration, die sich hinter der Fassade der „Humanität“ versteckt, vollends entlarven. Diese Theorien folgen einer Ideologie, die keine Logik und keine Menschlichkeit kennt. Nur die eigene abgehobene und weltfremde Sicht der Dinge.

Worterklärung:

[1] Millennial: Die Generation, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren geboren wurde. Sie wird auch als „Generation Y“ bezeichnet.
[2] Generation Z: Die Nachfolgegeneration der Millennials (Post-Millennials); Der Generation Z werden überwiegend diejenigen zugerechnet, die 1997 bis 2012 zur Welt gekommen sind.
[3] Pull-Faktoren: Anreize, in ein bestimmtes Land zu wandern.

Link zum original Artikel: „Mass migration is coming and the future of Scotland is Asian“

Artikel übersetzt_Die Massenmigration kommt und die Zukunft Schottlands ist asiatisch

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