Wolf: AfD fordert bayernweiten Managementplan

Wolf: AfD fordert bayernweiten Managementplan

Gericht stoppt Wolfsbejagung im Oberallgäu: AfD fordert bayernweiten Managementplan statt anfälliger Einzellösungen

Oberallgäu/Berlin, 02.10.2026. Das Verwaltungsgericht Augsburg hat mit Beschluss vom 28. September 2026 dem Eilantrag der Naturschutzinitiative e.V. (NI) stattgegeben und den geplanten präventiven Abschuss eines Wolfes im Landkreis Oberallgäu vorerst gestoppt. Die Richter setzten damit die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Oberallgäu vom 20. August 2026 zur Ausweisung eines schützbaren Weidegebietes vorläufig außer Kraft.

Dazu erklärt Peter Felser, forst- und jagdpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und Kreisrat für den Landkreis Oberallgäu: „Dieser Vorgang bestätigt leider genau die Befürchtung, die wir als AfD von Anfang an geäußert haben: Ohne einen flächendeckenden, revierübergreifenden Managementplan bleibt der Vollzug der Wolfsregulierung ein rechtliches Stückwerk. Das Landratsamt versucht hier gezwungenermaßen, die Regulierung über punktuelle und räumlich begrenzte Allgemeinverfügungen zu regeln – doch solche Notlösungen sind juristisch extrem anfällig und werden bei nächster Gelegenheit vor Gericht wieder gekippt.

AfD fordert bayernweiten Managementplan

Was wir jetzt dringend brauchen, ist ein rechtssicherer, revierübergreifender Managementplan zur regulären Wolfsbejagung für ganz Bayern. Der entscheidende rechtliche Vorteil: Widerspruch und Anfechtungsklage gegen einen solchen Plan nach dem Bundesjagdgesetz haben keine aufschiebende Wirkung. Ein solcher Plan gilt und darf sofort umgesetzt werden, selbst wenn Klagen von Naturschutzverbänden oder Privatpersonen vorliegen. Die notwendige Bejagung wird dadurch nicht blockiert.“

Felser ergänzt zur Rolle der Kläger:

„Der Verein Naturschutzinitiative e.V. hat seinen Sitz nicht einmal im Allgäu und agiert völlig an der Lebensrealität der Menschen im ländlichen Raum vorbei. Es ist bedauerlich, dass das berechtigte und wichtige Anliegen des Naturschutzes durch solche ideologisch verbohrten, konfrontativen Ansätze diskreditiert wird.“

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Peter Felser, Mitglied des Bundestags

Parlamentarischer Geschäftsführer AfD-Fraktion im Bundestag

Mitglied des Ältestenrats im Bundestag

Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verteidigung

Vorsitzender der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe

Jagd- und forstpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag

Ernährungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag

Obmann der Enquete Kommission „Künstliche Intelligenz“ von 2018-2020

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